Die männliche Erektionsstörung erektile Dysfunktion

erektile DysfunktionWenn der Mann unter der medizinischen Krankheit erektile Dysfunktion leidet, bedeutet das, dass er unfähig ist, den Geschlechtsverkehr zu vollziehen, weil er keine ausreichende Erektion dafür halten kann, bzw. diese gar nicht erst erzielt. Der betroffene Mann mit dieser Krankheit kann keine ausreichende Steifheit seines Gliedes erreichen. Infolgedessen kann er den Geschlechtsverkehr nicht durchführen. Eine Erektionsstörung bedeutet auch, dass ein Mann seine Erektion nicht lange genug aufrechterhalten kann, um die Frau für eine befriedigende sexuelle Aktivität zu penetrieren und zu befriedigen. Der relativ negativ besetzte Begriff Impotenz wird im Volksmund für diese Situation zumeist benutzt und verwendet.

Die erektile Dysfunktion bedeutet dasselbe, ist jedoch der medizinische Begriff für dieses Problem. Erst dann, wenn eine solche Erektionsstörung beim Mann auf wiederholte häufige Art und Weise auftritt, liegt diese auch nachweislich wirklich vor.

Wie die männliche Erektion funktioniert

Bestimmte Botenstoffe werden durch das männliche Gehirn freigesetzt, wenn sich gewisse Sinnesreize durch Fantasien, Berührungen, Riechen, Höheren oder Sehen ergeben. Infolgedessen wird in den Penis ein besonderes Signal für die sexuelle Stimulation weitergeleitet, was wiederum eine Erektion des Penis bewirkt.

Ausschlaggebend für eine Erektion beim Mann ist ein Botenstoff, der sich im Penis freisetzt und als cGMP bezeichnet wird. Durch diesen speziellen Botenstoff werden im gesamten Gewebe, bzw. in der glatten Muskulatur jene Signale gesendet, die für eine Entspannung sorgen. So entspannt sich auch der komplette Schwellkörper des Penis, was sich wird wiederum so auswirkt, dass sich die zuführenden Blutgefäße in den Penis erweitern. Die Folge ist, dass vermehrt Blut in den Penis hineinströmen kann. Gleichzeitig verengen sich aber die Venen, die normalerweise das Blut wieder abführen. Diese werden zusammengedrückt, damit quasi das Blut besser gedrosselt und gestaut wird, so dass es zu einem geschwollenen Penis kommt. Die Blutmenge ist insgesamt erhöht, damit der Penis durch die mit Blut gefüllten Gefäße steif wird.

Eine männliche Erektion kann nur dann erhalten bleiben, bzw. überhaupt erst entstehen, wenn eine ausreichende Konzentration des Botenstoffes cGMP im Penis vorliegt. Mangelt es an diesem Botenstoff, kann man zum Beispiel Medikamente und Potenzmittel einnehmen, damit es zu einer guten Erektion kommt. Typische Potenzmittel, die hierbei gute Wirkung zeigen, sind zum Beispiel Levitra, Cialis oder Viagra oder so genannte Generika, welche dieselben Inhaltsstoffe aufweisen.

Erektile Dysfunktion im Alter

Je älter man wird, umso häufiger können sich Erektionsstörungen zeigen. Dies liegt zumeist daran, dass sich das Gewebe im Schwellkörper verändert, bzw. es zu einer verminderten Durchblutung kommt. Auch die Reizunempfindlichkeit des Mannes, bzw. des Schwellkörpers ist geringer, als in jüngeren Jahren. D.h. aber nicht, dass man im Alter gar keinen Sex mehr haben kann, denn gegen das Problem gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Sexualität, Nähe und Zärtlichkeit bleiben als auch im Alter erhalten, bzw. der Sex kann durch Potenzmittel nach Verschreibung des Arztes verbessert werden.

Stoffwechselstörungen können ebenfalls der Grund eine schlechtere Potenz bei einem Mann sein. Eine typische Zuckerkrankheit, bzw. Diabetes ist oft der Grund dafür, dass es beim Sex nicht mehr mit der Erektion funktioniert. Dasselbe gilt auch für Patienten, die Erektionsstörungen bekommen, weil die Leber oder die Nieren nicht mehr richtig funktionieren. Auch dann, wenn die Blutfettwerte chronisch erhöht sind, bzw. wenn man zu viel Alkohol konsumiert, steigt das Risiko, an erektiler Dysfunktion zu erkranken erheblich.

Veränderte Blutgefäße

Veränderte, bzw. verengte Blutgefäße im Penis sind ebenfalls oft der Grund dafür, dass es zu Erektionsstörungen kommen kann. An den Blutgefäßen können sich Ablagerungen befinden, die eine mangelhafte Durchblutung herbeiführen. Dies kann an unterschiedliche Stellen im männlichen Körper passieren. Eine mögliche Folge kann also nicht nur die erektile Dysfunktion, sondern sogar der Herzinfarkt sein, denn verkalkt sind nicht nur die Gefäße im Penis, sondern im gesamten Körper. Für die Entstehung solcher Gefäßveränderungen können unterschiedliche Risikofaktoren vorliegen, dazu gehört zum Beispiel übermäßiges Rauchen, die Zuckerkrank Diabetes oder Bluthochdruck. Infolgedessen ist die erektile Dysfunktion so etwas wie ein Frühwarnsystem und ein Hinweis auf mögliche andere Krankheiten.